Wissenswert:
Die Indische Zeder ist mit ihrer einzigartigen Wuchsform für jeden leicht zu erkennen. Der immergrüne Nadelbaum entwickelt seine Hauptäste mit hängenden Spitzen waagerecht und wird dadurch fast mehr breit als hoch. Ihre blaugrünen oder graublauen weichen Nadelbüschel sitzen meist an den kurzen Sprossen und nur vereinzelt an den längeren Trieben. Die Nadeln mit 4 bis 5 cm Länge gelten als eine der längsten aller Zedernarten. Nach der Blüte im Herbst produziert die Indische Zeder bis zu 8 cm lange Zapfen, die ordentlich aufrecht auf den Zweigen stehen.
Natürliche Lage:
Der natürliche Lebensraum der Indischen Zeder reicht von Westnepal bis nach Ostafghanistan, wo sie in Höhen zwischen 1.000 und 3.000 Metern über dem Meeresspiegel wächst.
Anbau:
Die Samenvermehrung im Haus ist das ganze Jahr über möglich. Um die Keimfähigkeit zu erhöhen, sollten Sie die Samen in einer Plastiktüte verschlossen etwa eine Woche im normalen Kühlschrank aufbewahren. Anschließend die Samen ca. 1 cm tief in feuchte Anzuchterde oder sandige Bonsaierde pflanzen und das Anzuchtgefäß mit Klarsichtfolie abdecken, damit die Erde nicht austrocknet. Vergessen Sie nicht, einige Löcher in die klare Folie zu bohren und sie jeden zweiten oder dritten Tag für ca. 2 Stunden vollständig zu entfernen. So vermeiden Sie Schimmelbildung auf Ihrer Blumenerde. Stellen Sie das Saatgefäß an einen hellen und warmen Ort mit einer Temperatur um die 20° Celsius und halten Sie die Erde feucht, aber nicht nass. Die Keimung dauert etwa vier bis zehn Wochen.
Stelle:
Die Indische Zeder bevorzugt einen vollsonnigen Standort.
Pflege:
Gießen Sie die Pflanze ausreichend und gleichmäßig, aber ohne Staunässe. Von Mai bis September können Sie alle drei Wochen speziellen Flüssigdünger für Bonsaipflanzen geben.
Im Winter:
Die Indische Zeder ist begrenzt frosthart bis -10° Celsius, zur Überwinterung steht die Pflanze jedoch am besten an einem hellen Ort bei Temperaturen um 10° bis 15° Celsius. Die indische Zeder hat jedoch eine bemerkenswerte Fähigkeit zur Regeneration, falls ein starker Winter seine Spuren an der Pflanze hinterlassen hat.
Bildnachweis:
- © © Klippe - CC-BY-2.0 - http://creativecommons.org/licenses/by/2.0
- © Frank Laue - © Saflax - http://www.saflax.de/copyright
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