Wissenswert:
Der langsam wachsende Peyote ist ein kleiner, weichfleischiger, halbkugelförmiger Kaktus ohne Stacheln, der nicht größer als 8 bis 15 cm wird. Vom Frühling bis zum Sommer produziert sie kleine, pinkfarbene Blüten. Berühmt oder eher berüchtigt ist es für seinen hohen Gehalt an über 50 Alkaloiden, von denen die psychedelische Substanz Meskalin am bekanntesten ist und halluzinogene Rausch- und Illusionszustände hervorrufen kann. Bevor die Spanier Mexiko eroberten, hatte der Peyote eine starke kulturelle Bedeutung für das mexikanische Volk. Ausgerechnet während der Inquisition und Missionsarbeit wurde er immer mehr durch ein anderes Rauschmittel, den Agavenschnaps Tequila, ersetzt.
Natürliche Lage:
Der Peyote hat seinen natürlichen Lebensraum in Nordmexiko und in den USA. Bundesstaat Texas.
Anbau:
Die Samenvermehrung im Haus ist das ganze Jahr über möglich. Streuen Sie die Samen auf fein gesiebte Blumenerde oder Kakteenerde, die etwa 25 % Sand enthält und mit einem Wasserverdampfer befeuchtet wird. Für einen Lichtkeimer müssen Sie keine Blumenerde darauf geben. Decken Sie den Saatbehälter mit Klarsichtfolie ab, damit die Erde nicht austrocknet, aber vergessen Sie nicht, einige Löcher in die Klarsichtfolie zu machen und nehmen Sie sie jeden zweiten oder dritten Tag für etwa 2 Stunden komplett ab. So vermeiden Sie Schimmelbildung auf Ihrer Blumenerde. Stellen Sie das Saatgefäß an einen hellen und warmen Ort mit einer Temperatur zwischen 20°C und 25°Celsius und halten Sie die Erde – am besten mit einem Wassersprüher – feucht, aber nicht nass. Die ersten Sämlinge wachsen nach ein bis zwei Wochen.
Stelle:
Der Peyote braucht viel Licht und steht am liebsten ganzjährig auf einer sonnigen Fensterbank. Im Sommer kann sie auch an einen wind- und regengeschützten Platz im Freien gestellt werden.
Pflege:
Gießen Sie die Pflanze vorzugsweise mit kalkarmem Wasser und erst nach vollständiger Austrocknung der Erde, vermeiden Sie Staunässe. Die beste Art, den Kaktus zu gießen, besteht darin, den Untersetzer für ein paar Stunden mit Wasser zu füllen. Nachdem die Pflanze gesättigt ist, entfernen Sie das restliche Wasser, da Staunässe Schäden verursachen kann. Außerdem sollten Sie Kakteenpflanzen alle drei bis vier Wochen flüssigen Dünger geben.
Im Winter:
Sobald die Temperaturen unter 10° Celsius fallen, muss der Peyote ins Haus gebracht werden. Gießen Sie die Pflanze gerade so viel, dass das Substrat nicht vollständig austrocknet.
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