Wissenswert:
Das nur 15 cm große Edelweiß blüht im Hochsommer und gilt als DAS Wahrzeichen der Alpen. Es steht für Mut und Liebe. Da sie nur in sehr hohen und schwer zugänglichen Lagen zu finden ist, war das Pflücken dieser Blumen einst ein Mutbeweis für junge Burschen und auch ein besonderes Geschenk für die Liebste. Edelweiss war die erste Pflanze überhaupt, die 1886 unter Naturschutz gestellt wurde.
Natürliche Lage:
Edelweiss ist in den Hochgebirgsregionen Europas und Asiens beheimatet.
Anbau:
Wie die meisten Alpenpflanzen ist das Edelweiß ein Frostkeimer. Legen Sie die Samen daher in einen mit feuchtem Sand gefüllten Gefrierbeutel und bewahren Sie diesen zum Vorbereiten etwa 2 Wochen im Gemüsefach Ihres Kühlschranks auf. Anschließend die Samen auf angefeuchtetes Blumenerde streuen und nur ganz dünn mit Erde bedecken, da Edelweiß ein Lichtkeimer ist. Decken Sie den Saatbehälter mit Klarsichtfolie ab, die Sie mit einigen Löchern versehen, damit die Erde nicht austrocknet. Nehmen Sie den durchsichtigen Film jeden zweiten oder dritten Tag für etwa 2 Stunden vollständig ab. So vermeiden Sie Schimmelbildung auf der Blumenerde. Stellen Sie das Saatgefäß an einen hellen und kühlen Ort und halten Sie die Blumenerde feucht, aber nicht nass. Nach drei bis vier Wochen erscheinen die ersten Sämlinge.
Stelle:
Die Sämlinge können nach den Eisheiligen ausgepflanzt werden, wenn kein Nachtfrost mehr zu erwarten ist. Edelweiß gedeiht natürlich am besten in einem Steingarten mit durchlässigem, aber kargen und kalkhaltigen Boden. Außerdem sind die Steine ein guter Wärmespeicher. Es ist auch möglich, die Pflanze in einem Topf auf magerem und durchlässigem Substrat mit hohem Sand- und Kalkanteil zu kultivieren.
Pflege:
Gießen Sie die Pflanze nur sparsam und geben Sie keinen Dünger hinzu. Ältere Pflanzen lassen sich problemlos durch Teilung vermehren. Beim Rückschnitt können Sie die Pflanze nach der Blüte eine Handbreit über dem Boden zurückschneiden, da die verwelkten Teile des Strauches seine Kraft rauben. Die oberirdischen Pflanzenteile werden geerntet, an einem schattigen Ort getrocknet und dann in einem hellen und luftdichten Behälter gelagert.
Im Winter:
Als Alpenpflanze ist das Edelweiß absolut winterhart. Alle oberirdischen Teile sterben ab und treiben im Frühjahr wieder aus. Nur nasse Winter können der nässeempfindlichen Pflanze schaden.
Bildnachweis:
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