Wissenswert:
Der immergrüne und buschig verzweigte Rosmarin ist leicht an seinem intensiven aromatischen Duft und den dunkelgrünen, schlanken und länglichen Blättern zu erkennen, die zum Schutz vor dem Austrocknen am unteren Ende leicht eingerollt sind. Von Februar bis Juni können sich die zahlreichen blauvioletten Blüten mit ihren weit ausladenden Staubgefäßen präsentieren. Der Strauch lässt sich problemlos im Kübel kultivieren und ist teilweise sogar frosthart.
Natürliche Lage:
Wilder Rosmarin wächst im gesamten westlichen und zentralen Mittelmeerraum, insbesondere in den Küstengebieten von Portugal bis zum Ionischen Meer.
Anbau:
Die beste Zeit für die Vermehrung beginnt im Februar an einem sonnigen Ort im Haus, da der Samen ein Lichtkeimer ist. Die Samen auf feuchtes Kokossubstrat oder Bio-Kräutererde streuen und leicht andrücken. Decken Sie den Saatbehälter mit Klarsichtfolie ab, um ein Austrocknen der Erde zu verhindern, aber vergessen Sie nicht, einige Löcher in die Klarsichtfolie zu bohren, und nehmen Sie sie jeden zweiten oder dritten Tag für etwa 2 Stunden vollständig ab. So vermeiden Sie Schimmelbildung auf der Blumenerde. Stellen Sie das Saatgefäß an einen hellen und warmen Ort mit einer Temperatur zwischen 20°C und 25° Celsius und halten Sie die Erdoberfläche feucht, aber nicht nass (idealerweise mit einer Wasserspritze). Je nach Vermehrungstemperatur treiben die ersten Sämlinge nach zwei bis fünf Wochen aus. Bereits im Zimmer aufgezogene Sämlinge können ab Anfang Mai ausgepflanzt werden. Sobald kein Nachtfrost mehr zu erwarten ist, können Sie den Setzling mit seinem kompletten Wurzelballen umstellen, um Stress für die Pflanze zu vermeiden.
Stelle:
Die Pflanze braucht Sonne, Wärme und einen windgeschützten Platz, um ihr volles Aroma zu entfalten.
Pflege:
Halten Sie die Erde immer feucht, aber nicht nass. Gießen Sie Ihre Pflanze, sobald die oberste Erdschicht ausgetrocknet ist. Düngen Sie die Pflanze entweder sehr bescheiden mit Kompost oder organischem Dünger für Kräuter, oder düngen Sie gar nicht.
Im Winter:
Idealerweise überwintert Rosmarin an einem hellen und kühlen Ort im Innenbereich bei einer Temperatur von etwa 5° bis 8° Celsius. Nur so viel gießen, dass die Bewurzelung nicht austrocknet. Pflanzen im Freien sollten mit einer dicken Schicht Mulch oder Laub zum Frostschutz der Wurzeln und mit einer durchsichtigen Plastikabdeckung als Feuchtigkeitsschutz versehen werden.
Bildnachweis:
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