Wissenswert:
Der immergrüne und buschig verzweigte Rosmarin ist leicht zu erkennen an dem intensiven aromatischen Duft und den dunkelgrünen, schlanken und länglichen Blättern, die zum Schutz vor dem Austrocknen am unteren Ende leicht eingerollt sind. Die zahlreichen blauvioletten Blüten mit ihren weit ausladenden Staubgefäßen können sich von Februar bis Juni zeigen. Der Strauch lässt sich problemlos im Kübel kultivieren und ist sogar begrenzt frosthart.
Natürliche Lage:
Wilder Rosmarin wächst im gesamten westlichen und zentralen Mittelmeerraum, insbesondere in den Küstengebieten von Portugal bis zum Ionischen Meer.
Anbau:
Stelle:
Rosmarin mag einen warmen und sonnigen Standort für die Kultur und kann im Sommer auch ins Freie gebracht werden.
Pflege:
Da Rosmarin eher feuchtigkeitsempfindlich ist, sollten Sie für die Anzucht hochwertige Blumenerde mit Blähton oder Kies vermischt verwenden. Gießen Sie die Pflanze im Sommer reichlich, vermeiden Sie aber immer Staunässe, besonders im Untersetzer. Den Rest des Jahres muss sie nur sparsam gegossen werden. Vom Frühjahr bis zum Sommer empfiehlt es sich, alle zwei bis drei Wochen eine eher schwache Dosierung von Flüssigdünger zu geben. Mitte August sollten Sie mit dem Düngen aufhören, da zu viel Dünger die Menge an ätherischem Öl in der Pflanze reduziert. Der Schnitt erfolgt am besten nach der Blüte. Sie können die verwelkten Blütenstände und die Triebspitzen abschneiden, um einen buschigeren Wuchs zu erreichen und eine eher kompakte Pflanze zu kultivieren.
Im Winter:
Idealerweise überwintert Rosmarin an einem hellen und kühlen Ort im Innenbereich bei einer Temperatur von etwa 5° bis 8° Celsius. Nur so viel gießen, dass die Bewurzelung nicht austrocknet. Pflanzen im Freien sollten mit einer dicken Schicht Mulch oder Laub versehen werden, um die Wurzeln vor Frost zu schützen, und mit einer durchsichtigen Plastikabdeckung als Feuchtigkeitsschutz.
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