Wissenswert:
Die Goldrute ist eine weitere Heilpflanze, die seit der Antike bekannt ist. Das mehrjährige Kraut mit seinen länglichen Blättern wird zwischen 40 und 100 cm hoch. Typischerweise zwischen Juni und September entwickelt sie die charakteristischen, zahlreichen, bis zu 15 mm großen, goldgelb gefärbten Blütenköpfe. Da die Pflanze reichlich Nektar produziert, ist sie bei Bienen und Insekten sehr beliebt und gilt als äußerst ökologisch wertvoll.
Natürliche Lage:
Die Goldrute hat ihren natürlichen Lebensraum von Algerien und Marokko über ganz Europa bis nach Japan, während sie in höheren Lagen mit gemäßigtem Klima hauptsächlich auf trockenen Lichtungen und Waldrändern wächst.
Anbau:
Die Samenvermehrung ist bei der Goldrute recht einfach und kann entweder anfangs in einer Schale im Haus oder zwischen April und Juni direkt ins Freiland in den Garten gepflanzt werden. Goldrute ist ein Lichtkeimer und die Samen sollten nur leicht mit der Blumenerde bedeckt werden. Halten Sie die Erde feucht, aber nicht nass. Sobald die Sämlinge etwa 10 cm gewachsen sind, können Sie sie in separate Töpfe umpflanzen oder im späten Frühjahr mit mindestens 25 cm Abstand zwischen den Pflanzen auspflanzen. Zum Topfen empfehlen sich breite und hohe Töpfe mit etwa 30 cm Tiefe. Später ist eine vegetative Vermehrung durch Stecklinge möglich.
Stelle:
Die Goldrute wächst sowohl an sonnigen als auch an halbschattigen Plätzen, wobei die Wuchshöhe bei letzteren eher begrenzt ist.
Pflege:
Die Goldrute ist recht bescheiden in ihrem Wasserbedarf – Trockenheit verträgt sie problemlos und will nur bei längeren Trockenperioden und Hitze zusätzlich gegossen werden. Topf- und Kübelpflanzen hingegen sollten erst gegossen werden, wenn die oberen 4 cm der Erde abgetrocknet sind. Eine schwache Düngung mit flüssigem organischem Dünger ist nur in der Kübelkultur und während der Blütezeit im August notwendig. Der Beginn der Blütezeit ist auch die Erntezeit der Goldrute. Die Blütenköpfe und die Blätter sind die Teile, die zum Einsatz kommen. Schneiden Sie einfach die oberen 15 cm der Pflanze ab und hängen Sie sie kopfüber an einem schattigen Ort zum Trocknen auf.
Im Winter:
Die Goldrute ist frosthart und verträgt auch starke Fröste. Die oberirdischen Pflanzenteile sterben bis Ende November ab und treiben im Frühjahr wieder aus.
Bildnachweis:
- © © Alpsdake - CC0 - http://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/
- © Frank Laue - © Saflax - http://www.saflax.de/copyright
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